ANWENDUNG PSAGA

PSAgA für Zimmerer, Klempner und Dachdecker

Bei Arbeiten an Dachkanten, Dachöffnungen und Holzkonstruktionen muss die Absturzsicherung zum Arbeitsbereich passen. Diese Schulung richtet sich an Zimmerer, Klempner und Dachdecker, die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) benutzen. Im Mittelpunkt stehen die Auswahl geeigneter Systeme, die richtige Handhabung der Ausrüstung und typische Fehlanwendungen im Arbeitsalltag.

Theorie und Übungen werden auf die vorgesehenen Tätigkeiten und die Erfahrungen Ihrer Mitarbeiter abgestimmt. Teilen Sie uns dafür Einsatzbereich, Vorkenntnisse und Teilnehmerzahl mit. Dauer, Termin und benötigte Ausrüstung vereinbaren wir vor der Buchung. Ergänzendes Training zur Rettung aus Höhen und Tiefen kann einsatzbezogen abgestimmt werden.

Voraussetzungen

  • Mindestalter: 18 Jahre.
  • Gesundheitliche und körperliche Eignung für die vorgesehenen praktischen Übungen; erforderliche Nachweise klären wir vor dem Termin.
  • Bitte geben Sie vorhandene PSAgA-Unterweisungen und praktische Erfahrungen bei Ihrer Anfrage an.
  • Mitgebrachte Ausrüstung, benötigte Unterlagen und die Bereitstellung von Schulungsmaterial stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Theorie

  • Grundlagen der PSAgA-Anwendung im Dach- und Holzbau sowie Einordnung in die betrieblichen Schutzmaßnahmen.
  • Absturzgefahren an Dachrändern, Öffnungen und während des Zugangs zum Arbeitsplatz.
  • Rückhalte- und Auffangsysteme sowie deren Einsatzgrenzen.
  • Geeignete Anschlagmöglichkeiten, erforderlicher Freiraum und Vermeidung von Pendelstürzen.
  • Beanspruchung der Ausrüstung an Kanten und Beachtung der Herstellerfreigaben.
  • Sichtkontrolle, Pflege, Lagerung und Vorbereitung von Notfall- und Rettungsabläufen.

Praxis

  • Auffanggurt anlegen, einstellen und den Sitz kontrollieren.
  • Sicht- und Funktionskontrolle der eingesetzten Ausrüstung vor der Benutzung.
  • Verbindungsmittel und Sicherungssysteme unter Anleitung handhaben.
  • Gesichertes Bewegen und Umsetzen an auf die Tätigkeit abgestimmten Übungsaufbauten.
  • Typische Fehlanwendungen erkennen und korrigieren.
  • Notfallabläufe besprechen; praktische Rettungsübungen werden entsprechend dem vereinbarten Schulungsumfang abgestimmt.